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Seit 1994 finden in Ostfildern einmal jährlich
Weiterbildungsseminare für das Fachgebiet Klinische
PSeit 1994 finden in Ostfildern einmal jährlich
Weiterbildungsseminare für das Fachgebiet Klinische
Pharmazie in Zusammenarbeit mit Professor Hartmut Derendorf
und seinen Kollegen des College of Pharmacy der University
of Florida und des Department of Pharmacy am Shands
Hospital, Gainesville, USA statt. Veranstalter auf deutscher
Seite sind die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
und die Deutsche Gesellschaft für Klinische Pharmazie
(DGKPha e.V.).
Unter dem Titel „Patient oriented Pharmacy Services“
stehen das Therapeutische Drug Monitoring und Themen
rund um die Arzneimittelinformation im Vordergrund.
Für mehr als 300 Seminarteilnehmer konnten mit
dieser Veranstaltungsreihe wichtige Impulse für
die Arbeit der Krankenhausapotheker gegeben werden.
Dr. Lutz Vogel, Ostfildern, eröffnete
am 26. Juni 2004 eine Vortragsveranstaltung im Paracelsus-Krankenhaus
Ostfildern-Ruit, in der anlässlich des Jubiläums
über den aktuellen Stand patientenorientierter
klinisch-pharmazeutischer Dienstleitungen in den USA
und in Deutschland berichtet wurde.
Paul L. Doering, Professor of Pharmacy Practice
am College of Pharmacy und Co-Director des Drug Information
and Pharmacy Resource Center, stellte die Entwicklung
der Klinischen Pharmazie in den Vereinigten Staaten
vor. Trotz einiger Anstrengungen auf den Gebieten der
Pharmakokinetik und Arzneimittelinformation und dem
Bemühen der Krankenhausapotheker Arzneimittellisten
zu etablieren, war die pharmazeutische Tätigkeit
in Offizin und Krankenhaus bis in die Mitte der sechziger
Jahre des 20. Jahrhunderts durch eine ausgeprägte
Distanz zu anderen Gesundheitsberufen und durch wirtschaftliche
Konkurrenz innerhalb des Berufstandes gekennzeichnet.
Der Begriff „Clinical Pharmacy“ wurde erstmals von Professor
L. Wait Rising, University of Washington im Jahr 1944
geprägt und beschrieb zunächst seinen Wunsch
nach einer patientenorientierten Ausbildung der Pharmaziestudenten.
Ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung einer patientenorientierten
klinischen Pharmazie war die Dezentralisierung klinisch-pharmazeutischer
Dienstleistungen mit Hilfe von Satellitenapotheken,
die den Apotheker im Krankenhaus in die Nähe der
Patienten, Ärzte und Pflegekräfte brachte.
Damit konnten arzneimittelbezogene Probleme schnell
und zum Zeitpunkt der Entscheidung gelöst werden.
Heute ist der Klinische Pharmazeut in amerikanischen
Krankenhäusern etabliert und auf vielen Gebieten
tätig. Professor Doering sieht in der patientenorientierten
Pharmazie eine gesellschaftspolitische Aufgabe des Apothekers,
der im Rahmen der medizinischen Betreuung die Arzneimitteltherapie
in allen Facetten und sektorübergreifend vertritt.
Um die vielfältigen Aufgaben eines klinisch tätigen
Apothekers leisten zu können, ist nach Meinung
von Professor Doering eine fachliche Spezialisierung
unumgänglich. Arzneimittelinformationszentren sind
in den USA wichtige Institutionen zur Unterstützung
klinisch-pharmazeutischer Dienstleistungen. Das Drug
Information and Pharmacy Ressource Center ist Arzneimittelinformationszentrum
für Angehörige von Gesundheitsberufen in ganz
Florida und Ausbildungsstätte für Pharmaziestudenten
des College of Pharmacy.
Dr. Matthias Fellhauer, Villingen-Schwenningen,
berichtete über die Situation der Arzneimittelinformation
durch Apotheker in Deutschland. In deutschen Krankenhausapotheken
entwickelte sich die Arzneimittelinformation zu einem
eigenständigen Gebiet innerhalb der Klinischen
Pharmazie und 1992 wurde in der Weiterbildungsordung
der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg der
Fachapotheker für Arzneimittelinformation verankert.
Obwohl mittlerweile in den meisten Klinikapotheken Arzneimittelinformation
aktiv betrieben wird und in großen Klinikapotheken
eigenständige Abteilungen für Arzneimittelinformation
existieren, stehen sie in Konkurrenz zu anderen Anbietern.
Es waren vor allem die Landesapothekerkammern, die ab
1997 nach dem Vorbild der USA regionale Arzneimittelinformationszentren
einrichteten. Zur Zeit sind es in den Kammerbezirken
36 Zentren, davon 24 in Krankenhausapotheken, 10 in
den Geschäftsstellen der Kammern und 2 in öffentlichen
Apotheken. Im Bereich der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
wurden 10 Regionale Arzneimittel-Informationszentren
(„RAIZ“) in Krankenhausapotheken geschaffen. Anfragen
von Patienten oder Ärzten an öffentliche Apotheken,
die nicht mit eigenen Ressourcen beantworten können,
werden an RAIZ-Apotheken weitergeleitet. Eine direkte
Kommunikation zwischen niedergelassenem Arzt oder Patient
mit einer RAIZ-Apotheke ist nicht vorgesehen. Seit dem
Jahr 2000 wurden etwa 3.000 Fragen in den Regionalen
Arzneimittelinformationszentren der Landesapothekerkammer
Baden-Württemberg beantwortet. Der ökonomische
Nutzen sowohl einer Arzneimittelinformationsstelle als
auch der Information und Beratung zu arzneimittelbezogenen
Problemen ist vor allem durch US-amerikanische Untersuchungen
gut dokumentiert. Eine Leitlinie der Bundesapothekerkammer
zur Anfragebearbeitung in Arzneimittelinformationszentren
konnte als Instrument der Qualitätssicherung eingeführt
werden. Sie basiert auf einem Vorschlag der RAIZ-Apotheken
der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg für
eine nationale Leitlinie zur Qualität in der Arzneimittelinformation. Das
Gebiet der Arzneimittelinformation wird künftig
durch zusätzliche, kommerzielle Anbieter erweitert
werden, die in Konkurrenz zu Krankenhausapothekern treten.
Herr Dr. Fellhauer sieht in der Einführung von
Personal Digital Assistants, in der Umsetzung evidenzbasierter
Leitlinien in die klinische Praxis und in der Patientenberatung
im Rahmen der integrierten Versorgung wichtige Felder
der Arzneimittelinformation durch qualifiziert ausgebildete
Apotheker.
Mit dem Beitrag der Klinischen Pharmazie zur integrierten
Versorgung befasste sich Dr. Lutz Vogel, Ostfildern.
Die Klinische Pharmazie entwickelt sich in Deutschland
von einer rein budgetorientierten Dienstleistung mit
den Schwerpunkten qualifiziertes Beschaffungsmanagement,
Arbeit in Arzneimittelkommissionen oder Erstellung von
Behandlungsleitlinien, hin zu einer budget- und patientenorientierten
Dienstleistung, die sich zum Beispiel in Projekten zur
integrierten Versorgung engagiert. Die rechtlichen Grundlagen
für diese Entwicklung sind mit dem Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz
(AABG), insbesondere § 115c SGB V, weiteren SGB
V-Änderungen und der Ergänzung des §
14 (4) Apothekengesetz geschaffen worden. Die Vorgaben
des Gesetzgebers, in den Krankenhausentlassberichten
kostengünstige Therapiealternativen zu berücksichtigen,
wurde von der AABG-Arbeitsgruppe der ADKA aufgegriffen.
Für wichtige Indikationsgruppen konnten Vergleichstabellen
erarbeitet werden, die eine aut-simile-Substitution
an den Schnittstellen der stationären und ambulanten
Versorgung erleichtern sollen. Mittlerweile hat die
Deutschen Krankenhausgesellschaft diese Vorschläge
aufgegriffen und verbreitet. Das Projekt „Patient im
Mittelpunkt“ der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
und der ADKA, Landesverband Baden-Württemberg,
soll durch das Ausstellen und die Mitgabe eines Medikamentenbegleiters
eine lückenlose Versorgung der Patienten, auch
mit problematischen Arzneimitteln und Medizinprodukten,
und eine kontinuierliche pharmazeutische Betreuung der
Patienten sicherstellen.
Elke Sailer, Ostfildern, berichtete über
die Aktivitäten der Zentralapotheke des Landkreises
Esslingen zur pharmazeutischen Betreuung an der Schnittstelle
ambulant/stationär. Die Überprüfung der
Arzneimittelanamnese des Arztes auf chirurgischen Stationen
erfolgt durch einen Krankenhausapotheker. Teilweise
wird durch eine unzureichende Dokumentation der bisherigen
Medikation die korrekte Weiterführung der Therapie
im Krankenhaus erschwert. Namensähnlichkeiten,
Unklarheiten der verordneten Dosierung und unzureichende
Angaben der Darreichungsform können Medikationsfehler
verursachen. Der Apotheker überprüft vor Ort
die übertragene Hausarztmedikation anhand der vorliegenden
Unterlagen, gegebenenfalls mit Rücksprache des
Hausarztes des Patienten. Ein sogenannter Arzneimittel-Check
hat zum Ziel, die Verordnung des Arzneimittels mit der
Indikation und den gängigen Therapieleitlinien
der medizinischen Fachgesellschaften abzugleichen. Die
Arzneimitteldosierung mit den üblichen Erhaltungsdosen
oder notwendige Dosisreduktionen aufgrund des Alters
oder eingeschränkter Organfunktionen werden überprüft.
Für den Patienten können wichtige Hinweise
zu Darreichungsform, Dosierungsintervall und Einnahmezeitpunkt
gegeben werden. Mögliche schwerwiegende Wechselwirkungen
und ein Nebenwirkungsmonitoring werden gemeinsam mit
dem Stationsarzt besprochen. Anschließend erfolgt
eine aut-idem- und aut-simile-Substitution der Hausarztmedikation
auf die Präparate der Arzneimittelliste der Krankenhäuser
des Landkreises Esslingen. Bei Patienten mit arzneimittelbezogenen
Problemen, wie vermutete Noncompliance, Anwendung von
Inhalatoren oder anderen beratungsbedürftigen Darreichungsformen,
wird ein Entlassgespräch zur Medikation vorgeschlagen
und bei einem weitergehenden Betreuungsbedarf ist eine
Kontaktaufnahme zu der Stammapotheke des Patienten möglich.
Durch Apothekerinnen der Zentralapotheke des Landkreises
Esslingen werden Patienten, die Arzneimittel mit einem
ausgeprägten Nebenwirkungsprofil einnehmen, während
ihres Krankenhausaufenthalts gezielt beraten. Auf einer
internistischen Station mit kardiologischem Schwerpunkt
sind dies vor allem Patienten, die auf Marcumar oder
Amiodaron eingestellt werden. Kaija Leitner,
Ostfildern stellte das Projekt „Patient im Mittelpunkt“
für diese Patienten vor, das die Patientenschulung
und die Mitgabe des Medikamentenbegleiters umfasst.
Die Beratung stärkt die Kompetenz des Patienten,
klärt über unerwünschte Wirkungen auf
und fördert so die korrekte Einnahme der verordneten
Arzneimittel. Durch die Weitergabe der Information zur
Entlassmedikation und zur pharmazeutischen Beratung
im Krankenhaus mit Hilfe des Medikamentenbegleiters
an die Stammapotheke und den Hausarzt ist eine kontinuierliche
Betreuung gewährleistet. Die Beratung der Patienten
erfolgt zusätzlich zur vorgeschriebenen Aufklärung
durch die Ärzte und in Absprache mit dem Stationsarzt
und den Pflegekräften und kann gemeinsam mit Angehörigen
durchgeführt werden. Der Ablauf der Patientenschulung
ist festgelegt und wird für die Patientenakte dokumentiert.
Vor allem die aufgetretenen Fragen und deren Beantwortung
können so nachvollzogen werden. Der Medikamentenbegleiter
ergänzt sinnvoll die Patientenschulung und sichert
die lückenlose Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt.
Mit dem Thema Pharmakoökonomie als klinisch-pharmazeutische
Dienstleistung befasste sich der Vortrag von Jürgen
Baumann, Ostfildern. Arzneimittel werden in der
Öffentlichkeit vor allem unter dem Kostenaspekt
wahrgenommen und häufig als Ursache des Defizits
in der gesetzlichen Krankenversicherung betrachtet.
Auch der Gesetzgeber versucht mit unterschiedlichen
Initiativen, wie die beabsichtigte Festbetragsstufe
2 für patentgeschützte Arzneimittel ohne Zusatznutzen,
die Ausgaben für Arzneimittel zu senken. Der Arzneiverordungsreport
2003 sieht bei einem Arzneimittelumsatz zu Lasten der
gesetzlichen Krankenversicherer in 2002 von 22,7 Milliarden
€ Wirtschaftlichkeitsreserven von insgesamt 4,1 Milliarden
€. Eine ökonomische Betrachtungsweise dagegen identifiziert
und misst den Ressourcenverbrauch einer Arzneimitteltherapie
und vergleicht diesen mit dem klinischen oder wirtschaftlichen
Nutzen. Damit soll die reine Kosten- oder Wirksamkeitsbetrachtung
durch eine Kosten-Nutzenanalyse ersetzt werden und die
Finanzierung des medizinischen Fortschritts bei knappen
Gütern wird über eine sinnvolle Ressourcenallokation
gesteuert. Krankheitskostenanalysen betrachten die
volkswirtschaftlichen Gesamtkosten einer Krankheit.
Die CODE-2-Studie ermittelte die jährlichen direkten
und indirekten Kosten eines Typ-2-Diabetikers in Abhängigkeit
des Komplikationsstatus. Bei Patienten mit makro- oder
mikrovaskulären Schäden, in Deutschland sind
es mehr als 50% der Typ-2-Diabetiker, treten besonders
hohe stationäre und ambulante Folgekosten auf.
Die Kosten-Minimierungsanalyse betrachtet die direkten
Kosten therapeutischer Alternativen bei identischem
Nutzen. Hier ist die günstigere Therapie Mittel
der Wahl. Vor allem bei kurzer Therapiedauer und überschaubaren
Konsequenzen kann diese Analyse sinnvoll sein. Auf der
Basis klinischer Studien setzt die Kosten-Effektivitätsanalyse
die direkten Kosten einer Behandlung mit medizinischen
Größen in Beziehung und ermittelt damit die
Geldeinheit pro verhindertes Ereignis oder gewonnenem
Lebensjahr. Allerdings kann nur ein medizinisches Maß
betrachtet werden. Dieser Nachteil versucht die Kosten-Nutzwertanalyse
zu umgehen, die den subjektiven Gesamtnutzen für
den Patienten, zum Beispiel in Form von qualitätsadjustierten
Lebensjahren (QALY), den Kosten gegenüberstellt.
Studien, die den Nutzwert für den Patienten durch
pharmazeutische Betreuung untersuchen, sind häufig
als Kosten-Nutzwertanalyse angelegt.
Seit drei Jahren wird im Rahmen eines pharmakoökonomischen
Projekts in der Zentralapotheke des Landkreises Esslingen
eine Apothekerstelle finanziert. Der Aufwand dieser
Stelle muss sich über Einsparungen im Arzneimittelbudget
darstellen. Pharmakoökonomische Projekte im Krankenhaus
sind in den Gebieten Verbesserung der pharmazeutischen
Logistik, Etablierung einer aut-simile-Substitution
oder Kosten-Kostenanalysen bei therapeutischen Alternativen
für den stationären und ambulanten Bereich
möglich. Neben der reinen Kostenminimierung sind
es Therapieempfehlungen zu wichtigen Indikationsgruppen,
die zu deutlichen Kostenreduktionen führen. Gemeinsam
mit den verantwortlichen Ärzten wurden Therapieempfehlungen
zur Antibiotikatherapie, Therapie mit Bisphosphonaten
oder zur Anwendung Granulozyten-Kolonie-stimulierender
Faktoren oder vergleichende Analysen zu atypischen Neuroleptika
erarbeitet. Ein wichtiger klinisch-pharmazeutischer
Beitrag bei pharmakoökonomischen Fragestellungen
sind neben der Präparateauswahl die Etablierung
geeigneter Dosierungen. In der Zentralapotheke wurde
ein Dosierungsprogramm für Antiinfektiva erarbeitet,
das entsprechend den Angaben der Fachinformationen und
der Pharmakokinetik und Pharmakodynamík der Substanzen
die patientenindividuelle Dosis nach Körpergewicht,
Alter und Nierenfunktion bestimmt. Unter ökonomischen
Gesichtspunkten sind bei der Antibiotika-Therapie die
Anwendung evidenzbasierter Therapieleitlinien, der Einsatz
effektiver Antibiotika-Kombinationen bei schweren Infektionen,
die gezielte Therapie bei bekanntem Erreger, die Reduktion
der Maximaldosis bei sensibler Testung sowie die Anwendung
effektiver oraler Therapieregime wichtige Ansätze.
Die damit mögliche Sortimentsstraffung bei Antibiotika
einer Gruppe kann über ein qualifiziertes Einkaufsmanagement
zu weiteren Einsparungen führen. Die Antibiotikakosten
pro Patienten wurden im Zeitraum von 3 Jahren um etwa
20% gesenkt, die Arzneimittelausgaben aller Warengruppen
für stationäre Patienten sanken um etwa 11%. Aufgrund
der Erfahrungen in Ostfildern können sich Pharmakoökonomie
und pharmazeutische Betreuung sinnvoll ergänzen.
Studien zur klinisch-pharmazeutischen Beratung aus dem
angelsächsischen Raum konnten die Kosteneffektivität
dieser Aktivitäten belegen. Die “Task Force on
Economic Evaluation of Clinical Pharmacy Services of
the American College of Clinical Pharmacy” sammelt,
bewertet und veröffentlicht Daten zu ökonomischen
Auswirkungen klinisch-pharmazeutischer Dienstleistungen.
In einer kürzlich erschienen Metaanalyse zum ökonomischen
Nutzen verschiedener klinisch-pharmazeutischer Dienstleistungen
konnte eine Kosten-Nutzen-Relation von 1 zu 4,7 ermittelt
werden.
Die verschiedenen Möglichkeiten der sektorübergreifenden
pharmazeutischen Betreuung sind bereits jetzt wichtige
Arbeitsgebiete des Apothekers in Offizin und Krankenhaus.
Diese Vortragsveranstaltung und die Erfahrungen aus
den USA zeigen, dass bei klinisch-pharmazeutischen Tätigkeiten
zukünftig verstärkt der Patienten im Mittelpunkt
des Interesses stehen wird. Ökonomische Evaluationen
dieser Dienstleistungen können helfen, die entstehenden
Kosten zu erfassen und mit dem Nutzen für Patienten
und Kostenträger zu verknüpfen.
Jürgen Baumann, Ostfildern
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